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Häufige Fragen

Die beiden Systeme unterscheiden sich in mehreren Punkten.

Platzbedarf in der Höhe. Das ist der erste und größte Unterschied. Beim Glasvordach mit Zugstangen verlaufen die Zugstangen vom Glas nach oben zur Wand – über der Öffnung, zum Beispiel über der Tür, muss also freie Wandfläche vorhanden sein. Ein Glasvordach mit Trägern wird von unten durch Vordachträger getragen und benötigt deshalb deutlich weniger Platz in der Höhe.

Lasten an den Anschlüssen. Beim Glasvordach mit Trägern liegen die Anschlusspunkte näher beieinander – dadurch ist die Last je Anschluss höher. Beim Glasvordach mit Zugstangen liegen die Anschlusspunkte weiter auseinander, sodass jeder Anschluss eine geringere Last trägt.

Maximale Ausladung. Jedes System hat seine Grenzen. Bei einem Glasvordach mit Trägern liegt die maximale Ausladung bei etwa 1,3 m. Mit Zugstangen ist mehr möglich: Für ein sehr tiefes Vordach lässt sich eine zweite Reihe Zugstangen weiter außen setzen, die größere Ausladungen ermöglicht.

Warum also überhaupt ein Glasvordach mit Trägern, wenn Zugstangen größere Ausladungen und geringere Lasten an den Anschlüssen erlauben? Weil über der Öffnung oft schlicht kein Platz für die Zugstangen ist. Direkt über der Tür kann ein Fenster oder ein anderes Hindernis liegen, an dem sich die Zugstangen nicht befestigen lassen. In solchen Fällen ist das Glasvordach mit Trägern die Lösung.

Eine gute Frage – die Antwort hängt von den Lasten auf dem Vordach ab: Je höher die Lasten, desto enger müssen die Anschlüsse gesetzt werden.

Unsere Faustregel hat drei Grenzwerte:

  • Die Lasteinzugsbreite je Vordachträger sollte 1000 mm nicht überschreiten.
  • Der Abstand zwischen zwei benachbarten Vordachträgern sollte 1200 mm nicht überschreiten.
  • Der Abstand vom äußersten Vordachträger zur Glaskante sollte 325 mm nicht überschreiten.

Beispiel mit zwei Vordachträgern. Die Träger haben einen Abstand von 1200 mm, von jedem Träger bis zur Glaskante sind es 300 mm – die Glasbreite beträgt also insgesamt 1800 mm. Die Lasteinzugsbreite eines Trägers ist die Hälfte des Trägerabstands (600 mm) plus der Überstand (300 mm), zusammen 900 mm – innerhalb des Grenzwerts.

Beispiel mit drei Vordachträgern. Hier sollte der Abstand zwischen den Trägern 1000 mm nicht überschreiten. Der mittlere Träger trägt auf jeder Seite die halbe Spannweite – 500 mm plus 500 mm –, seine Lasteinzugsbreite liegt also bereits bei 1000 mm, genau am Grenzwert. Anders als die äußeren Träger profitiert der mittlere nicht vom kurzen Überstand an der Glaskante, deshalb ist er immer maßgebend.

Mit einer verbreiteten Annahme sollte man aufräumen: Viele halten das Glas für den schwächsten Teil eines Glasvordachs. Das stimmt meist nicht – kritisch ist der Anschluss selbst. Häufig liegt der tragende Untergrund – Beton, Mauerwerk, Holz oder ein anderer Baustoff – hinter einer Dämmung. Die Last greift dann mit Abstand (Exzentrizität) zum tragenden Untergrund am Anschluss an, sodass dieser zusätzlich auf Biegung beansprucht wird. Deshalb ist das schwächste Element der gesamten Konstruktion meist weder der Vordachträger noch das Glas, sondern die Art, wie das Vordach an der Wand befestigt ist.

Die Faustregel ersetzt keine Bemessung: Anschlüsse, Glasart und -dicke sind objektbezogen statisch nachzuweisen.

Die Art des Anschlusses hängt vom tragenden Untergrund ab, der die Lasten aus dem Vordach aufnimmt.

Beton oder Mauerwerk (Porenbetonsteine, Ziegel oder anderes Mauerwerk). Hier erfolgt der Anschluss mit Injektionsmörtel, und es gibt zwei Fälle.

Fall 1 – der tragende Untergrund liegt frei, ohne Dämmung oder Verkleidung davor. Dann können Sie Gewindestangen direkt in den tragenden Untergrund einkleben. Üblich sind Gewindestangen M10 oder M12.

Fall 2 – auf dem tragenden Untergrund liegt eine Dämmung oder eine Fassade. Dann wirken zusätzliche Lasten auf den Anschluss. Angenommen, auf einer Betonwand liegen 200 mm Dämmung: Die Last greift mit 200 mm Abstand zum tragenden Untergrund an, und das muss berücksichtigt werden. In diesem Fall verwenden wir Anschlüsse mit deutlich größerem Durchmesser – Ankerstäbe mit 20 mm Durchmesser und je nach Wandaufbau etwa 300 bis 400 mm Länge –, die in den tragenden Untergrund eingeklebt werden. Durch den viel größeren Durchmesser nehmen sie die zusätzliche Last aus der Exzentrizität ohne übermäßige Durchbiegung auf, die sonst zum Versagen des Ankers oder zu Schäden an der Fassade führen könnte.

Holz. Ist der tragende Untergrund Holz, verwenden wir spezielle Holzschrauben für die Befestigung von Stahlplatten auf Holz.

Werkstoff. Unsere Beschläge sind aus Edelstahl; der Katalog umfasst drei Stahlsorten: AISI 201, AISI 304 (V2A) und AISI 316 (V4A). AISI 201 ist die Basisqualität für Innenräume und trockene Umgebungen. AISI 304 eignet sich für Innenräume und den allgemeinen Einsatz. AISI 316 bietet unter den drei Sorten die höchste Korrosionsbeständigkeit – für den Außenbereich, feuchte Umgebungen und Küstennähe (salzhaltige Luft). Die verfügbare Stahlsorte finden Sie auf jeder Produktseite.

Oberfläche. Poliert, geschliffen und roh. Die verfügbare Oberfläche finden Sie auf jeder Produktseite.

Der Katalog umfasst 15 Glasstärken: 1,5 · 2 · 3 · 4 · 6 · 8 · 8,76 · 10 · 10,76 · 12 · 12,76 (66.2) · 13,52 · 16,76 (88.2) · 17,52 und 21,52 mm. Auf jeder Produktseite steht, welche davon passen. Bei VSG beschreibt der Code den Aufbau: 66.2 bedeutet zwei 6-mm-Scheiben mit zwei Folien, insgesamt 12,76 mm.

Glasbreite von 1400 bis 3500 mm in 18 Stufen, Ausladung 900, 1000, 1100, 1200 und 1300 mm. Bei Glasvordächern mit Trägern sind 1300 mm zugleich die konstruktiv größte Ausladung. Wenn Sie ein Maß außerhalb dieses Bereichs brauchen, schreiben Sie an info@strofix.com – wir sagen Ihnen, was möglich ist.

Ein französischer Balkon ist eine an der Fassade befestigte Verglasung ohne begehbare Plattform – sie bildet den Abschluss vor einer geöffneten Tür oder einem Fenster, ohne zusätzliche Fläche zu schaffen. Dafür finden Sie im Katalog Glaspunkthalter Ø 30 mm mit Ankerstab Ø 16 mm, Glaspunkthalter Ø 50 mm mit Ankerstab Ø 20 mm sowie einen Glashalter mit Ankerstab Ø 20 mm.

Lagerware. Standardbestellungen werden nach Zahlungseingang versandt und kommen je nach Lieferort, Bestellumfang und Versandart in der Regel innerhalb von 1–14 Werktagen an. Bei größeren oder individuellen Bestellungen melden wir uns persönlich, um den Zeitplan abzustimmen.

Individuelle Bestellungen. Das hängt vom Produkt ab und davon, ob wir es auf Lager haben.

Produkte ohne Glas. Sie sind meist vorrätig, oder unsere Lieferkette liefert sie uns schnell – die Wartezeit ist kurz.

Produkte mit Glas, zum Beispiel ein komplettes Glasvordach-Set, sind etwas anderes, denn das Glas wird für jede Bestellung eigens gefertigt.

Warum halten wir kein Glas auf Lager? Dafür gibt es mehrere Gründe: Glas gibt es in verschiedenen Stärken und Farben, für unterschiedliche Ausladungen und Breiten – und zwei Scheiben gleicher Breite können trotzdem unterschiedliche Bohrabstände haben. Es spielen zu viele Faktoren mit, deshalb wird das Glas für jedes Projekt einzeln gefertigt.

Die Glasfertigung dauert je nach Auslastung unserer Lieferanten zwei bis vier Wochen, dazu kommt der Versand. In manchen Fällen kann es insgesamt etwa fünf Wochen dauern; oft geht es schneller, aber fünf Wochen sind ungefähr das Maximum.

Hinweis zum Glasversand. Der Versand von Glas ist aufwendig. Wir lassen das Glas hier in Lettland fertigen, und bei ausreichend großen Bestellungen liefern wir es auch in andere Länder. Werden aber nur ein oder zwei Scheiben gebraucht, sind die Versandkosten meist hoch: Die Scheiben sind groß, schwer und zerbrechlich. Damit Sie das vermeiden können, erstellen wir auf Wunsch die Fertigungszeichnungen für das Glas – so können Sie ein Angebot bei einem Glasverarbeiter in Ihrem Land einholen.

Liefergebiet. Wir liefern in ganz Europa mit zuverlässigen Paketdiensten wie Omniva und DPD. Auf Anfrage liefern wir auch außerhalb der Europäischen Union – schreiben Sie vor der Bestellung an info@strofix.com, und wir erstellen Ihnen ein Angebot.

Versandkosten. Die Versandkosten werden automatisch aus Gewicht, Größe und Zielort des Pakets berechnet. Den genauen Betrag sehen Sie, bevor Sie die Bestellung bestätigen – an der Kasse gibt es also keine Überraschungen.

Sie können sicher per Karte (über Verifone), Apple Pay, Google Pay, Banküberweisung oder MakeCommerce bezahlen. Die Zahlungen wickelt MakeCommerce.lv (Maksekeskus AS) ab.

Rückgabe. Neue, unbenutzte Artikel in der Originalverpackung können innerhalb von 30 Tagen nach Lieferung zurückgegeben werden. Schreiben Sie dazu einfach mit Ihrer Bestellnummer an info@strofix.com. Die Rücksendung organisiert und bezahlt der Kunde. Bitte beachten Sie: Auftragsfertigungen und Zuschnitte nach Maß sind von der Rückgabe ausgeschlossen.

Wenn die Ware beschädigt oder unvollständig ankommt. Bitte prüfen Sie die Ware bei der Lieferung. Ist etwas beschädigt oder fehlt etwas, melden Sie es sofort dem Paketdienst und schreiben Sie uns an info@strofix.com – wir kümmern uns darum.

Ja. Wir beliefern regelmäßig Monteure, Metallbaubetriebe und Bauunternehmen. Für Gewerbe- oder Mengenpreise schreiben Sie mit Ihrem Bedarf und Ihrer USt-IdNr. an info@strofix.com – wir erstellen Ihnen ein Angebot.

SIA Strofix

 Telefon:+371 2923 1152 E-Mail:info@strofix.com Adresse:Robežnieku iela 10, Mārupe, LV-2167, Lettland Firmensitz:Brūkleņu iela 56, Rīga, LV-1058, Lettland USt-IdNr.:LV40203493899 A/S Swedbank, SWIFT:HABALV22 Bankkonto:LV64HABA0551055009505
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